Häufig gestellte Fragen

1. Welche Grösse brauche ich?
2. Wie lange darf ich auf einem Sitzball sitzen?
3. Sitzball – erst, wenn ich Rückenprobleme habe?
4. Welche Kriterien gelten für die Platzsicherheit?
5. Aus welchem Material besteht ein Sitzball?
6. Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es für den Sitzball?
7. Was ist der Unterschied zwischen einem Sitzball und einem Pezziball?
8. Was ist der Unterschied zwischen einem Sitzball und einem Gymnastikball?
9. Wie Pumpe ich den Ball richtig auf?
10. Wie kann ich die Luft aus dem Sitzball lassen?
11. Wie reinige ich den Sitzball

1. Welche Grösse brauche ich?
Bei einem Sitzball wird die Körpergrösse zur Bestimmung der Ballgrösse herangezogen. Auf was Sie noch achten müssen und wie Sie die für Sie geeignete Grösse ermitteln können, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

2. Sitzball erst, wenn ich Rückenprobleme habe?
Nein, Sie sind für die Rückenmuskulatur eine willkommene, grossartige Abwechslung. Dynamisches Sitzen, ständig sich bewegen, ständig das Gleichgewicht halten: Einfach gesünder!

Die Rückenmuskulatur wird durch den Sitzball gestärkt. Das kann am Anfang sogar unangenehm sein. Ausserdem wird die Wirbelsäule aufrechter gehalten als bei herkömmlichen Stühlen. Das ist der Hauptgrund, aus dem Sitzbälle von Physiotherapeuten und Ärzten empfohlen werden.

3. Wie lange darf ich auf einem Sitzball sitzen?
Solange Sie keine Beschwerden haben, spricht nichts dagegen, den ganzen Tag auf dem Sitzball zu sitzen. Hersteller empfehlen den Sitzball nur 1 bis 3 Stunden zu benutzen.

Sollten Beschwerden vorliegen, wie zum Beispiel Schäden an der Bandscheibe, dann nutzen Sie den Sitzball mehrmals täglich nur wenige Minuten.

4. Welche Kriterien gelten für die Platzsicherheit?
Grundsätzlich ist es möglich, dass ein Sitzball- oder Gymnastikball platzen kann. Bei normalen Gebrauch oder auch etwas stärker Beanspruchung platz der Sitzball nicht so leicht, da das Material sehr dehnbar ist. Der Sitzball verliert eher seine Luft als das er platzt.

Dennoch kann der Ball durch Fremdeinwirkung platzen. Das sind z.B. scharfe Gegenstände oder chemische Substanzen welche die Oberfläche angreifen.

Platzsichere Sitzbälle der Marke Original-Pezzi-Maxafe Sitzbälle verhindern bei einer Beschädigung ein weiteres Aufreissen. Dadurch kann die Luft nur sehr langsam entweichen. Diese Sicherheit erreichen sie durch eine dicke Haut, welche bis zu 3 mm beträgt. Auch bestimmte Materialien erhöhen die Platzsicherheit.

Ein weiteres Kriterium ist das Gewicht. In der Regel liegt die Platzsicherheit bei 100 kg. Sehr hochwertige Gymnastikbälle sind sogar bis 500 kg [ProMaxave] belastbar.

Platzsichere Gymnastikbälle werden meist als Maxave, Burst Proof, Burst Resistant oder Anti-Burst bezeichnet.

Tipp: Auch mit Handwaschseife können Sie den Ball reinigen. Lassen sie die Seife einige Minuten einwirken und reiben Sie dann die Fläche mit einem feuchten Schwamm.

5. Aus welchem Material besteht ein Sitzball?
Beim Kauf sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Gymnastikball oder Sitzball aus einem hochwertigen geprüften Material besteht. Damit vermeiden Sie ungewolltes Platzen. Je stärker die Haut, umso platzsicherer ist der Ball.

Meist besteht der Ball aus PVC. Platzsichere Bälle mit Anti-Burst-System bestehen meist aus dem Verbundmaterial Crylon.

6. Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es für den Gymnastikball oder Sitzball?
Wie der Name es schon sagt, kann der Gymnastikball für die Gymnastik verwendet werden und der Sitzball als Sitzgelegenheit. Beide Bälle fördern die Bewegung und stärken die Rückenmuskulatur. Wie Sie den Gymnastikball nutzen können finden Sie in unseren Übungen.

7. Was ist der Unterschied zwischen einem Sitzball und einem Pezziball?
Der Pezziball ist der bekannteste Vertreter des Gymnastikballs. Die Bezeichnung ist eine Wortmarke der italienischen Firma Ledragomma. Diese stellt seit 1950 Gymnastikbälle her.

8. Was ist der Unterschied zwischen einem Sitzball und einem Gymnastikball?
Die Bälle unterscheiden sich nur in der Nutzung. Sitzbälle können als Gymnastikball verwendet werden. Gymnastikbälle sollten aber nicht als Sitzball benutzt werden, da Sitzbälle erweiterte Eigenschaften besitzen. Zum Beispiel sollte ein Sitzball schwingungsgedämpft sein und vor allem die nötige Platzsicherheit aufweisen. Auf einem Sitzball können Sie sitzen um Ihren Gleichgewichtssinn und Ihre Rückenmuskulatur zu stärken und mit Hilfe eines Gymnastikballs führen Sie verschiedene Übungen durch, welche den ganzen Bewegungsapparat fordern und fördern.

Es gibt aber auch Original-Pezzi-Sitzbälle die für die Gymnastik und für das Sitzen geeignet sind.

Ansonsten gibt es, hinsichtlich Form, Farbe, Qualität, nur geringe Unterschiede zwischen dem Sitz- und Gymnastikbällen.

9. Wie Pumpe ich den Ball richtig auf?
Der auf den Ball aufgedruckte Durchmesser gibt die maximal mögliche Ausdehnung an. Diese ist beim ersten Aufpumpen sehr wahrscheinlich nicht erreichbar, da kalte und neue Bälle anfangs etwas steif und deshalb noch nicht zu 100% dehn- und belastbar sind.

Pumpen Sie also Ihren Ball in Etappen und bei Raumtemperatur auf. Das Material wird nach einigen Tagen elastischer, so daß Sie dann noch einmal nachpumpen können. Der Ball ist richtig aufgepumpt, wenn Sie beim Sitzen nicht einsinken und ein angenehmes Sitzgefühl haben.

Womit pumpe ich den Ball auf?
Geeignet sind eine handelsübliche Luftmatratzen- oder Schlauchbootpumpe, ein Blasebalg oder ein Kompressor. Sollten Sie keines dieser Geräte besitzen, dann besuchen Sie unseren Zubehörbereich.

10. Wie kann ich die Luft aus dem Sitzball lassen?
Verwenden Sie auf gar keinen Fall spitze Gegenstände um das Ventil zu öffnen beziehungsweise den Stöpsel aus dem Lufteinlass zu ziehen. Dadurch beschädigen Sie nur den Ball. Wenn der Stöpsel zu fest steckt, dann verwenden Sie einen stumpfen Gegenstand wie z.B. einen Kaffeelöffel.

11. Wie reinige ich den Sitzball?
Ist Ihr Sitzball schmutzig, können Sie diesen ganz einfach mit einem Lappen und klarem Wasser reinigen. Sind auf dem Sitzball hartnäckige Verschmutzungen, können Sie diese mit verdünntem Reinigungsalkohol entfernen. Sie dürfen auf keinen Fall scharfe Gegenstände oder chemische Reinigungsmittel wie zum Beispiel Farbverdünnung oder kratzende Putzgegenstände verwenden. Pure alkoholische Reiniger [nicht zu verwechseln mit verdünntem Reinigungsalkohol] trocknen das Material aus, und lassen das Material porös werden.